(Weit)Wandern mit Hund | Futterwahl

Die Wahl des richtigen Futters für Wanderungen mit Hund kann sich als recht schwierig herausstellen. Sei es wegen der enormen Auswahl auf dem Markt oder der Tatsache, dass es auf Mehrtagestouren einer anderen Fütterung bedarf als auf Eintageswanderungen.

Vorweg lässt sich sagen, dass jeder Besitzer seine ganz persönliche Einstellung zum Thema Fütterung des Vierbeiners vertritt. Im heutigen Beitrag möchte ich ein paar Empfehlungen meinerseits aussprechen.


Für eintägige Wanderausflüge ist keine Futterumstellung nötig, jedoch empfiehlt es sich den Vierbeiner lediglich abends in gewohnter Form zu füttern, um einer Magendrehung vorzubeugen. Dadurch dass der Hund Reserven gespeichert hat ist das Ausbleiben des Futters am Morgen absolut kein Problem.

Es können durchaus während der Wanderung immer wieder alltagsrelevante Übungen integriert werden, je nachdem was für den Hundebesitzer relevant ist, welche mit Leckerlies belohnt werden können.

Nicht zu vergessen ist, zwischendurch immer wieder Wasser anzubieten.


Auf Mehrtagestouren, beziehungsweise beim Trekking, wird eine Futterumstellung unumgänglich sein. Vorausgesetzt der Hund bekommt üblicherweise Futter, welches auf einer mehrtägigen Tour nicht angeboten werden kann.

Es wird notwendig sein, die Fütterungszeiten dementsprechend anzupassen, auf die Mengenangabe zu achten und im Falle von Barf, sich bewusst zu werden, dass sich dies auf Mehrtagestouren nicht vereinbaren lässt.

Trockenfutter oder auch Trockenbarf eignet sich ganz klar am Besten für eine mehrtägige Wanderung!

Barf lässt sich nicht kühlen und Nassfutter ist in der Regel für den Hund schwerer verdaulich.


Je nachdem in welcher körperlichen Verfassung der Vierbeiner ist und welche Anforderungen die Tour an ihn stellt, lohnt es sich nach ausreichender körperlichen Vorbereitung, die Umstellung circa 2 Wochen vor Start anzugehen.

Gefüttert sollte hochkalorisch werden, da der Hund viel mehr Energie als im normalen Alltag benötigt. Hierfür sollte man sich im Fachhandel erkundigen, weil hier die Auswahl der Marken recht hoch ist.

Tagsüber können bei Bedarf kalorienreiche Leckerlies gefüttert werden, wobei die „Hauptmahlzeit“ auch hier lediglich abends in nicht zu großer Menge erfolgen soll.

Die Ruhezeit nach dem Fressen sollte bei fünf bis sechs Stunden liegen, weshalb auf Wandertouren mit Hund ausschließlich die abendliche Fütterung Sinn macht.

Für unser Projekt Luchs Trail fiel meine Wahl auf die Marke Josera.*

Ich entschied mich für das Trockenfutter „High Energy - Leistungsgerechte Ernährung für Sport- und Zuchthunde“.


* Werbung, da Markennennung


Elia - zufrieden und hungrig - bereits mit Blick Richtung Anlaufalm

Verfasst von Julia Gattringer,

Dipl. Systemische Tiertrainerin


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